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Großer Hirsch

 

Die Legende vom Heiligen Hubertus

Hubertus war ein zügelloser und unachtsamer Jäger, der nur noch für die Jagd lebte. Am Karfreitag hatte Hubertus bei der Jagd einen besonders großen Hirsch mit mächtigen und gut geformten Geweih aufgespürt. Als er dem Hirsch nahe kam und schon den Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, blieb er plötzlich stehen, stellte sich dem Jäger, und mitten in seinem Geweih erschien ein strahlendes Kreuz. Eine klagende Stimme ertönte: „Hubertus, warum jagst du nur deinem Vergnügen nach und vertust die wertvollste Zeit deines Lebens?“ Hubertus erbebte, warf sein Gewehr von sich und flehte innig zu Gott um Erbarmen. Die Begebenheit mit dem Hirsch bewirkte bei Hubertus, dass er sein Leben von nun an ganz Gott weihte. Er verzichtete auf all seine Ämter, entsagte vollständig allem weltlichen Reichtum und verschenkte sein Vermögen an die Armen. Er zog sich in die Einsamkeit zurück und lebte dort eine zeitlang als Einsiedler, bis er sich zum damaligen Bischof von Maastricht, dem heiligen Lambertus, begab und von diesem zum Priester ausgebildet und auch geweiht wurde. St. Hubertus wurde dann auch Bischof von Maastricht. [nacherzählt u.a. aus dem Großen Hausbuch der Heiligen]

 

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