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Wie soll die Unterführung Neustadt künftig aussehen?

Publikumsvoting für 300 m langes Kunstwerk startet am 17. Juni 2019

Kinder und Jugendliche für Technik begeistern, Talente entdecken und dabei ein Gesamtkunstwerk schaffen – das sind die Ziele des Projekts ART:enreich in Wels. Welser Schüler liefern dabei Ideen zur Verschönerung der Unterführung Neustadt. Vier Projekte haben es ins Finale geschafft. Am 17. Juni startet das Online-Publikumsvoting.

240 Welser Schülerinnen und Schüler haben ein Jahr lang in mehr als 50 kreativen Workshops an Ideen für die Neugestaltung der Unterführung Neustadt gearbeitet. Dabei konnten sie an der FH Wels und bei den beteiligten Firmen neueste Methoden der Produktentwicklung wie Innovationsmanagement, 3D-Virtualisierung, Produktionstechnik und Design Thinking ausprobieren. Die in den Workshops entstandenen Vorschläge wurden in Konzepte gegossen und in einem virtuellen Raum realisiert. Die Künstler Klaus Krobath und Michael Heindl, die auch Workshops mit den Kindern durchgeführt haben, haben zwei Gesamtkonzepte erstellt. Auch zwei weitere Konzepte haben es ins Finale geschafft." Das Siegerprojekt soll nach Abschluss des Votings im Rahmen der technischen und rechtlichen Möglichkeiten umgesetzt werden.

Vier Finalisten

Was steckt hinter den Entwürfen?

Großartige Projekte haben es ins Voting geschafft! Von kleinen Kunstwerken an den Wänden bis zu vollflächigen Designs - wir sind gespannt, wofür sich die Welser Bevölkerung entscheiden wird!

Vorschlag 1 und 2

Vorschlag 1: „Identität und Fiktion: WEITEwelt“ und Vorschlag 2: „Identität und Fiktion: ZEITspuren“ entstanden in Zusammenarbeit der Kinder und Jugendlichen mit den Künstlern Klaus Krobath und Michael Heindl.

Ausgehend von zeichnerisch erfassten Ideen geht es bei den Entwürfen „Identität und Fiktion“ vor allem um eine kreative Auseinandersetzung mit dem eigenen ich. Das Erforschen des Zusammenspiels von Eigen- bzw. Fremdbild und die Selbstwahrnehmung der Persönlichkeit war das Hauptthema mit den jungen Menschen in den einzelnen Workshops.

Vom Begreifen wie abstrakte Gesichtsformen entstehen bis hin zu fiktiven Denkweisen, zeichneten die Schüler ihr ganz persönliches Weltbild. Ob abstrakt oder realistisch, lustig oder traurig, der Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt. Das Ergebnis sind abstrakte Zeichen, Fratzen und Utopien, die in den beiden Entwürfen ‚WEITEwelt‘ und ‚ZEITspuren‘ zu einer gemeinsamen künstlerischen Bildsprache zusammengeführt wurden.

Vorschlag 3

Der Vorschlag 3: „WANDELbar“ stammt von der Forschungsgruppe Playful Interactive Environments (FH Campus Hagenberg) basierend auf einer Sammlung von digitalisierten Skulpturen und Zeichnungen, die in den ART:enreich- Workshops entstanden sind.

Aus den Werken der jungen Welser Künstlerinnen und Künstler wurden Lentikular-artige Reliefs aus jeweils drei Bildern gestaltet. Diese Reliefs sind in der Unterführung arrangiert und zeigen eine animierte Bilderwelt für alle, die an den Werken vorbeigehen oder fahren. Kein Blickpunkt gleicht dem anderen, denn es ist alles eine Frage der Perspektive.

Es verändert sich der Blickwinkel auf die fotografierten Figuren, um den Darstellungen die räumliche Tiefe zurück zu geben. Die Objekte beginnen sich zu bewegen, in dem sie ihre Pose verändern bzw. sich auflösen und neu zusammensetzen. Verschiedene Zeichnungen gehen ineinander über und laden zu einer spannenden Reise durch eine bunte ART:enreich Welt ein.

Vorschlag 4

Vorschlag 4: „Kleine KUNSTwerke“ zeigt Zeichnungen, Skulpturen und digitale Kreaturen von Kindern und Jugendlichen, die in zahlreichen Workshops unter dem Motto ‚Fabelwesen aus fremden Welten ‘ entstanden sind.

Die kleinen Künstler kreierten mit Begeisterung unverwechselbare und einzigartige Kunstwerke. Diese wurden digitalisiert und künstlerisch so arrangiert, dass sie sich dezent in die Unterführung einbringen, die Fußgänger und Radfahrer aber zum Schmunzeln und Staunen anregen werden. Das ansprechende Gesamtkonzept punktet mit zeitlos schlichter Eleganz.

Du entscheidest!

Bitte stimme nun bis zum 22.Juli für deinen Favoriten ab. 

Das Projekt ART:enreich wird im Rahmen der 6. Ausschreibung „Talente Regional” der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) vom BMVIT gefördert.