Stadt WelsStadt Wels Stadt Wels Stadt Wels


PROJEKT
BERATUNG
PROJEKTAKTIVITÄTEN
AKTIVITÄTENARCHIV
KAMPAGNE
DOWNLOADS
PRESSE
LINKS
KONTAKT

Live it Leave it

Suchtvorbeugung in der Stadt Wels

Alkohol

Sucht Alkohol

Alkohol ist eine Alltagsdroge, Kulturgut, Genuss-, Sucht- und Rauschmittel zugleich - mit zum Teil unterschätztem Gefahrenpotential. In Österreich sind 350.000 Menschen alkoholabhängig. Sucht – insbesondere Alkoholabhängigkeit – definiert sich über die verminderte Kontrolle im Umgang mit der Substanz, dem Auftreten von Entzugserscheinungen, einer steigenden Dosierung um die erwünschte Wirkung zu erzielen. Gleichzeitig kommt es zu einer zunehmenden Vernachlässigung von Aufgaben und Interessen.

Kontrollierter Genuss

Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu körperlichen und physischen Erkrankungen. Durch die enthemmende Wirkung steigen Gewaltbereitschaft und Unfallhäufigkeit. Zudem entstehen soziale Belastung in Familie und Beruf. Prävention will den Genuss nicht unterbinden. Wichtig ist ihr der risikoarme Konsum. Dieser ist maßvoll und situationsangepasst: Alter, Geschlecht, Alkoholmenge und das Umfeld, in dem getrunken wird, spielen dabei wichtige Rollen.

Essstörung

Sucht Essstörung

Essstörungen sind psychische Erkrankungen, denen ein geringes Selbstwertgefühl, niedriges Selbstvertrauen und Störungen der eigenen Identität zu Grunde liegen. Es gibt drei Grundformen
von Essstörungen: Magersucht (Anorexie), Ess- Brechsucht (Bulimie) und Esssucht ohne Erbrechen (Binge Eating Disorder). Zu etwa 90 Prozent sind Frauen und Mädchen betroffen – vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Die Gefährdung ist unabhängig vom sozialen Status.

Leistung und Perfektion

Essstörungen treten hauptsächlich in westlichen Kulturen auf, in denen Nahrung im Überfluss vorhanden ist. Entstehungsgründe gibt es viele: der Wunsch, dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen und perfekt zu sein, die Verknüpfung von persönlichen Erfolgen und Zufriedenheit mit dem Aussehen. Vielfältige, oft widersprüchliche Erwartungshaltungen und Rollenbilder unserer Gesellschaft sind wesentliche Ursachen von Essstörungen.

Drogen

Sucht Drogen

Unter Drogen versteht man nicht nur illegale Substanzen wie Cannabis, Heroin, Kokain, Ecstasy, pflanzliche und synthetische Halluzinogene oder LSD. Ein umfassender Drogenbegriff beinhaltet auch legale Mittel wie Kaffee, Alkohol, Nikotin, Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel. Drogen bewirken unterschiedliche biochemische Prozesse, die Stimmungen, Gefühle
und Wahrnehmungen beeinflussen.

Im Suchtmittelgesetz sind die illegalen Substanzen angeführt. Diese unterscheiden sich stark in ihrem Wirkungs- und Gefahrenpotenzial. Der Besitz – und damit auch der Konsum – sowie die Weitergabe sind verboten. Die Wirkung von Drogen ist abhängig von konsumierter Menge, Einnahmeform, dem Konsumenten und seiner Stimmung sowie seinem Umfeld. Besonders gefährlich ist der gleichzeitige Konsum verschiedener Substanzen, da die Wechselwirkungen schwer abzuschätzen sind. Der Schwarzmarkt bedingt zusätzlich eine hohe Unsicherheit in Bezug auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe und somit auf die Wirkung.

Rauchen

Sucht Zigaretten

Das im Tabak enthaltene Nikotin gelangt beim Rauchen nach nur 7 - 10 Sekunden über das Blut ins Gehirn und gelangt dort ins Belohnungssystem. So schnell die Wirkung einsetzt, so schnell lässt sie auch wieder nach, wenn der Nikotinspiegel im Blut sinkt. Ähnlich wie bei Opiaten entsteht auf diese Weise sehr rasch eine Abhängigkeit, die bewirkt, dass Raucher wieder zur Zigarette greifen, um die Entzugserscheinungen zu lindern. Aus dem gelegentlichen Konsum wird schließlich ein Zwang. Von diesem wieder loszukommen erfordert viel Willenskraft.

Die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe führen zu gesundheitlichen Belastungen und erhöhen das Risiko für zahlreiche schwere Erkrankungen (Lungen- und andere Krebserkrankungen, Herzinfarkt u.a.). Regelmäßige Raucher sterben durchschnittlich 15 Jahre früher als Nichtraucher. Die steigende Sensibilität für die Gesundheitsgefährdung von Nichtrauchern hat bewirkt, dass inzwischen zahlreiche Verbote das Rauchen einschränken und die Akzeptanz des Tabakkonsums zurückgeht.