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Suchtvorbeugung in der Stadt WelsAlkohol
Alkohol ist eine Alltagsdroge, Kulturgut, Genuss-, Sucht- und Rauschmittel zugleich - mit zum Teil unterschätztem Gefahrenpotential. In Österreich sind 350.000 Menschen alkoholabhängig. Sucht – insbesondere Alkoholabhängigkeit – definiert sich über die verminderte Kontrolle im Umgang mit der Substanz, dem Auftreten von Entzugserscheinungen, einer steigenden Dosierung um die erwünschte Wirkung zu erzielen. Gleichzeitig kommt es zu einer zunehmenden Vernachlässigung von Aufgaben und Interessen. Kontrollierter Genuss Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu körperlichen und physischen Erkrankungen. Durch die enthemmende Wirkung
steigen Gewaltbereitschaft und Unfallhäufigkeit.
Zudem entstehen soziale Belastung in Familie und Beruf. Prävention will den Genuss nicht unterbinden. Wichtig
ist ihr der risikoarme Konsum. Dieser ist maßvoll und
situationsangepasst: Alter, Geschlecht, Alkoholmenge
und das Umfeld, in dem getrunken wird, spielen dabei
wichtige Rollen.
Essstörungen sind psychische
Erkrankungen, denen ein geringes Selbstwertgefühl,
niedriges Selbstvertrauen und Störungen
der eigenen Identität
zu Grunde liegen.
Es gibt drei Grundformen Leistung und Perfektion Essstörungen treten hauptsächlich in westlichen Kulturen
auf, in denen Nahrung im Überfluss vorhanden
ist. Entstehungsgründe gibt es viele: der Wunsch, dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen und perfekt
zu sein, die Verknüpfung von persönlichen Erfolgen
und Zufriedenheit mit dem Aussehen. Vielfältige, oft
widersprüchliche Erwartungshaltungen und Rollenbilder
unserer Gesellschaft sind wesentliche Ursachen
von Essstörungen. Unter Drogen versteht
man nicht nur illegale
Substanzen wie Cannabis,
Heroin, Kokain, Ecstasy,
pflanzliche und synthetische
Halluzinogene oder
LSD. Ein umfassender
Drogenbegriff beinhaltet
auch legale Mittel wie
Kaffee, Alkohol, Nikotin,
Beruhigungs-, Schlaf- oder
Schmerzmittel. Drogen
bewirken unterschiedliche
biochemische Prozesse,
die Stimmungen, Gefühle Im Suchtmittelgesetz sind die illegalen Substanzen
angeführt. Diese unterscheiden sich stark in ihrem
Wirkungs- und Gefahrenpotenzial. Der Besitz – und damit auch der Konsum – sowie die Weitergabe sind verboten. Die Wirkung von Drogen ist abhängig von konsumierter
Menge, Einnahmeform, dem Konsumenten und seiner
Stimmung sowie seinem Umfeld. Besonders gefährlich
ist der gleichzeitige Konsum verschiedener Substanzen,
da die Wechselwirkungen schwer abzuschätzen sind.
Der Schwarzmarkt bedingt zusätzlich eine hohe Unsicherheit
in Bezug auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe
und somit auf die Wirkung. Das im Tabak enthaltene Nikotin gelangt beim Rauchen nach nur 7 - 10 Sekunden über das Blut ins Gehirn und gelangt dort ins Belohnungssystem. So schnell die Wirkung einsetzt, so schnell lässt sie auch wieder nach, wenn der Nikotinspiegel im Blut sinkt. Ähnlich wie bei Opiaten entsteht auf diese Weise sehr rasch eine Abhängigkeit, die bewirkt, dass Raucher wieder zur Zigarette greifen, um die Entzugserscheinungen zu lindern. Aus dem gelegentlichen Konsum wird schließlich ein Zwang. Von diesem wieder loszukommen erfordert viel Willenskraft. Die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe führen zu gesundheitlichen Belastungen und erhöhen das Risiko
für zahlreiche schwere Erkrankungen (Lungen- und andere
Krebserkrankungen, Herzinfarkt u.a.). Regelmäßige
Raucher sterben durchschnittlich 15 Jahre früher als
Nichtraucher. Die steigende Sensibilität für die Gesundheitsgefährdung
von Nichtrauchern hat bewirkt, dass
inzwischen zahlreiche Verbote das Rauchen einschränken
und die Akzeptanz des Tabakkonsums zurückgeht. |
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